Corona-Krise: Trotz Sehbehinderung mobil 

Unterwegs mit der Deutschen Bahn

Die strengen Bestimmungen vom Beginn der Corona-Krise werden immer mehr gelockert und langsam fühlt sich der Alltag wieder „normal“ an. Aber es bleibt eine neue Art der Normalität: Weiterhin achten wir in der Öffentlichkeit auf Abstand zu anderen und tragen Mund-Nasen-Bedeckungen. Vor allem an vielbesuchten Orten gelten derzeit noch die bekannten Maßnahmen zur Verhinderung einer Ansteckung. Dazu gehören auch die öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen, die jetzt wieder häufiger fahren und auch von Menschen mit Netzhauterkrankungen intensiver genutzt werden.

Zug im Bahnhof

So gelten für Reisende in den Zügen der Deutschen Bahn sowie an den Bahnhöfen nach wie vor die Regeln zum Infektionsschutz. Und auch von Seiten der Bahn selbst wird weiterhin intensiv auf Hygiene geachtet: Die Mitarbeiter tragen Masken, häufig berührte Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert. Zudem können Ticketkauf und Ticketkontrolle komplett kontaktlos erfolgen. Möglich machen das die Apps der Deutschen Bahn. Sehbehinderten Menschen erleichtert vor allem die App DB barrierefrei die Fahrt auf kurzen oder längeren Strecken.

Die Nutzer der App erhalten Gleisänderungen oder Verspätungen direkt per Sprach- oder Textnachricht auf ihr Smartphone. Auf diese Weise sind sie unabhängig von den schwer erkennbaren Anzeigetafeln am Gleis und den häufig unverständlichen Lautsprecheransagen im Bahnhof.

Weitere nützliche Funktionen sind die integrierte Bahnhofstafel, Infos zum Streckenverlauf und eine Gleisübersicht. So haben Sie Ihren Zug und alle wichtigen Abfahrtszeiten immer im Blick.

Über die digitale Unterstützung hinaus bietet die Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn Hilfe vor Ort. Wenn Sie beim Ein- oder Aussteigen Hilfe benötigen oder Sorgen haben, Ihren Sitzplatz nicht zu finden, sind die Mitarbeiter der Bahn für Sie da. Derzeit können die Mobilitätsservice-Zentralen keine Spontanhilfen anbieten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Anfrage bereits vorab telefonisch oder per E-Mail an die Zentrale richten. Wenn bei der Unterstützung durch den Bahnmitarbeiter der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern nicht mehr möglich ist, müssen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

So erreichen Sie die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn:

Telefon: 0180 6 512512

(Festnetz: 20 ct/Anruf, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)

Fax: 0180 5 159357

(Festnetz: 14 ct/Min., Mobilfunk max. 42 ct/Min)

E-Mail: msz@deutschebahn.com

Weitere aktuelle Informationen zum barrierefreien Reisen in Zeiten der Corona-Krise finden Sie auf der Seite https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml.

 

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