Die sogenannte altersbedingte oder auch altersabhängige Makuladegeneration (AMD), ist eine degenerative Erkrankung des gelben Flecks der Netzhaut, die meist nach dem 65. Lebensjahr auftritt. Dies führt (meist beidäugig und mit zunehmenden Alter) zu fortschreitendem Sehverlust bei Erhalt des peripheren Gesichtsfelds und ist in der Altersgruppe eine der häufigsten Erblindungsursachen.

Bei manchen Patienten kann die AMD eine aggressivere und schneller fortschreitende Form übergehen, die sog. feuchte altersabhängige Makuladegeneration (fAMD) genannt. Hier tritt eine Ödembildung in der Netzhaut auf. Diese wird verursacht durch neugebildete Gefäße, die undicht sein können. Aus Ihnen treten diverse Zellen (Blutzellen) und Flüssigkeiten aus, die sich in der Netzhaut sammeln und das Ödem entstehen lassen.