Mediterrane Ernährung kann sich positiv auf AMD auswirken

Frau kauft auf dem Markt ein

Im Rahmen einer aktuellen Studie (veröffentlicht in der US-Fachzeitschrift Ophthalmology) haben Wissenschaftler untersucht, welche Auswirkungen die Ernährung auf Entstehung und Fortschreiten der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) hat.

Das zentrale Ergebnis: Wer regelmäßig Gemüse, Olivenöl und Fisch zu sich nimmt, kann sein Risiko, an einer AMD zu erkranken, deutlich senken. Und auch auf eine bereits bestehende AMD kann sich diese so genannte mediterrane Ernährung positiv auswirken. Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an ungesättigten und Omega-3-Fettsäuren sowie Antioxidantien aus. Die enthaltenen Karotinoide tragen zum Schutz der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens, gegen Schäden durch Lichtstrahlen bei.

Liegt bereits die feuchte Form der AMD vor, kann eine Spritzentherapie in Kombination mit regelmäßigen Kontrollen beim Augenarzt heutzutage den Verlust der Sehkraft verlangsamen oder sogar ganz verhindern.

Doch auch in diesem Fall tun sich Patienten mit der mediterranen Ernährungsform etwas Gutes: In Verbindung mit einem gesunden Maß an Bewegung, wie zum Beispiel einem täglichen ausgedehnten Spaziergang, kann sie das allgemeine Wohlbefinden erheblich steigern. Und durch einen positiven Einfluss auf Blutzucker, Blutdruck und Blutfettwerte dient sie auch der Vorbeugung weiterer chronischer Leiden wie Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer.
 

Quelle: Bénédictine MJ et al. Mediterranean Diet and Incidence of Advanced Age-Related Macular Degeneration. Ophthalmology 2019; 126:381–390.
 

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