Internationaler Tag des Blindenhundes am 29. Januar

Hund im Garten

Sie sind belastbar, intelligent, gelassen und mit Hilfe einer speziellen Ausbildung für viele sehbehinderte und blinde Menschen die wichtigste Unterstützung im Alltag: Blindenführhunde. Auf die Bedeutung der vierbeinigen Begleiter weist jedes Jahr am 29. Januar der Internationale Tag des Blindenhundes hin. So ging es auch in dieser Woche um die Fähigkeiten der Assistenztiere, die ihre Besitzer auf jedem Weg begleiten, sei es in die Arztpraxis, ins Restaurant oder zu Behördengängen.

Blindenführhunde sind durch ihr weißes Geschirr gekennzeichnet und gehören seit Jahren zu den offiziell anerkannten Hilfsmitteln für blinde sowie stark sehbeeinträchtigte Menschen. Das bedeutet, dass die Erstattung der Kosten für Anschaffung und Unterhalt auf Basis der Verordnung durch den Augenarzt

bei der Krankenkasse beantragt werden kann. Weitere Informationen zu Rechtsfragen sowie den Voraussetzungen für die Übernahme durch die Krankenkassen bietet der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. auf seiner Internetseite.

Und auch um den Umgang sehender Menschen mit den Tieren ging es am 29. Januar 2020. So gab das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seinem Twitteraccount Tipps, wie man Blindenführhunden zum Beispiel im Straßenverkehr begegnen sollte. Rücksichtnahme und Respekt gehören zu den wichtigsten Regeln: So ist es wichtig, den Hunden genug Platz zu machen und sie nicht abzulenken oder zu streicheln, damit sie ungestört ihrer Arbeit nachgehen können.

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