Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Netzhauterkrankungen

Mit dem VisusVital Service möchte Bayer Sie vor, während und nach Ihrer Therapie der altersbedingten Makuladegeneration und des diabetischen Makulaödems unterstützen und informieren.

An dieser Stelle beantwortet das Serviceteam Fragen, die uns von vielen Betroffenen per Telefon oder E-Mail gestellt wurden. Auch für Ihre Fragen zum Thema Netzhauterkrankungen sind wir telefonisch unter 0800 55 66 337 und per E-Mail unter service@visusvital.de gerne für Sie da. Vielleicht finden Sie Ihre Frage – und die gesuchte Antwort aber auch bereits auf dieser Seite.

Allgemeine Fragen zu Augenerkrankung

Kann es auch einfach altersbedingt sein, wenn man Linien plötzlich verzerrt sieht?

Wenn man eigentlich gerade Linien plötzlich verzerrt sieht, ist das oft ein Zeichen für Veränderungen an der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens im Auge. Unabhängig vom Alter sollten Betroffene in jedem Fall einen Augenarzt aufsuchen, wenn sie plötzlich verzerrt oder unscharf sehen.

Warum müssen Menschen mit Diabetes zum Augenarzt, auch wenn sie keine Veränderungen merken?

Menschen mit Diabetes sollten sich regelmäßig (ein- bis zweimal jährlich) augenärztlich untersuchen lassen, denn eine Zuckererkrankung kann zu Veränderungen an der Netzhaut führen, einer sogenannten diabetischen Retinopathie. Diese Veränderungen merkt man nicht immer sofort. Es kann aber im Verlauf einer Erkrankung zu Blutungen und Flüssigkeitsansammlungen in der Netzhaut kommen, die das Sehen verschlechtern. Um das zu vermeiden ist es wichtig, frühzeitig einzugreifen und zu behandeln.

Kann es sein, dass man es nicht bemerkt, wenn sich eine Netzhauterkrankung entwickelt?

Es gibt verschiedene Ausprägungen von Netzhauterkrankungen. Bei geringen Veränderungen kann das gesunde Auge die Schwäche des kranken Auges kompensieren. Dann kann es sein, dass die Erkrankung erst als Zufallsbefund bei einer Routinekontrolle auffällt. Auch deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Zuhause kann man sein Sehvermögen selbst mit dem sogenannten Amsler-Gitter-Test prüfen. Hier erfahren Sie mehr zum Amsler-Gitter Test.

Fragen zur altersabhängigen Makuladegeneration (AMD)

Wie kann man verhindern, dass aus einer trockenen Makuladegeneration eine feuchte wird?

Gegen die trockene Form der Makuladegeneration gibt es bisher leider keine Therapie. Daher sollten Betroffene sich regelmäßig vom Augenarzt untersuchen lassen. Gut für die Augengesundheit ist es, auf eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Gemüse und Fisch zu achten sowie auf das Rauchen zu verzichten.

Muss eine feuchte Makuladegeneration mit Spritzen behandelt werden oder gibt es auch andere Möglichkeiten?

Spritzen mit dem sogenannten VEGF-Hemmer sind die Therapie der ersten Wahl, um das Sehen bestmöglich zu erhalten. Die Medikamente verzögern das Fortschreiten der Erkrankung oder stabilisieren das Sehvermögen. Bei einigen Patienten führt die Behandlung sogar zu einer Sehverbesserung. Da die Medikamente nur eine bestimmte Zeit wirken und es sich bei der altersabhängigen Makuladegenration (AMD) um eine chronische Erkrankung handelt, sind regelmäßige Wiederholungen notwendig. Heilen kann man die Erkrankung nicht.

Nach wie vielen Spritzen ist die Behandlung der feuchten Makuladegeneration beendet?

Die feuchte altersabhängige Makuladegeneration (kurz fAMD) ist eine chronische Erkrankung. Da die Medikamente nicht heilen können und nur eine begrenzte Zeit wirken, sind regelmäßige Spritzen notwendig. Meistens ein Leben lang. Oft können die Abstände zwischen den Spritzen aber verlängert werden. Dies entscheidet der Arzt individuell für jeden Patienten.

Kann eine Makuladegeneration zur Erblindung führen?

Betroffene sollten in jedem Fall regelmäßig zum Augenarzt gehen und sich konsequent behandeln lassen. Unbehandelt kann die Erkrankung tatsächlich zur Erblindung führen – wobei man nicht vollständig schwarz sehen wird. Die Umgebung kann meistens noch wahrgenommen werden. Nur das Zentrum des Sehens, also all das, was Sie direkt ansehen, wird dunkel.  

Muss man mit einer Makuladegeneration auch dann weiter zum Augenarzt gehen, wenn die Sehkraft nach einer Therapie wieder gut ist?

Es ist natürlich ein positives Zeichen, wenn sich die Sehkraft durch eine Behandlung verbessert. Allerdings sollte man sich nie auf den rein subjektiven Befund verlassen. Bei einer Makuladegeneration sind regelmäßige Kontroll- und Behandlungstermine beim Arzt immer zu empfehlen. Zudem ist die Makuladegeneration eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist und dauerhaft behandelt werden muss.

Die Makula ist nach der Spritzentherapie nun trocken. Muss ich weiter behandelt werden?

Es kann sein, dass die Behandlung pausiert wird bzw. die Abstände zwischen den Spritzen verlängert werden. Wichtig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Ihr Arzt entscheidet, was für Sie am besten ist.

Was ist eine OCT-Aufnahme und wie sinnvoll ist sie?

Die OCT-Aufnahme (OCT = Optische Kohärenztomographie) ist eine Schichtaufnahme der Netzhaut. Diese Aufnahme ist wichtig, um den Behandlungserfolg, beispielsweise bei einer Makuladegeneration, zu überprüfen und den Verlauf zu kontrollieren.

Ihre Frage war nicht dabei?

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