Sichere Medikamenteneinnahme trotz Seheinschränkung

Mit zunehmendem Alter steigt häufig auch die Anzahl der Medikamente, die täglich eingenommen werden müssen. Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Medikamente trotz eingeschränkter Sehfähigkeit sicher aufbewahren, dosieren und einnehmen können.

 

Klare Kennzeichnung

Ein einfacher Trick ist die Kennzeichnung mit Gummibändern am Blister oder der Pillendose. Bringen Sie zum Beispiel drei Gummibänder an, wenn Sie ein Medikament dreimal täglich einnehmen. Entfernen Sie dann bei jeder Tablette, die Sie nehmen, ein Band. Am Ende des Tages bringen Sie die drei Bänder wieder an und sind damit startklar für den nächsten Tag. Für die Unterscheidung der verschiedenen Packungen eignet sich die Kennzeichnung in großer Schrift. Spezielle Medikamentendosierer haben nach Tageszeiten aufgeteilte Fächer, die bereits mit Groß- oder Brailleschrift versehen sind.

Bild von einem Medikamentendosierer
© Lisa F. Young/Shutterstock.com

Räumliche Trennung 

Um eine Verwechslung von Medikamenten zu vermeiden, ist es sinnvoll, sie an verschiedenen Orten aufzubewahren. Medikamente, die zu den Mahlzeiten eingenommen werden, könnten zum Beispiel am Esstisch liegen. Was Sie zur Nacht einnehmen, ist in der Nachttischschublade schnell griffbereit. Für selten oder nur in bestimmten Situationen eingenommene Medikamente eignen sich auch weniger prominente Orte.

Bild von einem Paar mit Medikamentendosen
©: Wavebreakmedia/Shutterstock.com

Regelmäßig aussortieren

Halten Sie Ihre Hausapotheke stets auf dem neuesten Stand. So vermeiden Sie es, versehentlich ein abgelaufenes Medikament einzunehmen. Auch die Reste von vorübergehend eingenommenen Medikamenten, die Sie nicht mehr benötigen, sollten Sie für eine bessere Übersicht entsorgen.

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