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Die häufigsten Fragen von Patienten

Häufig gestellte Fragen von Patienten

Wie Sie Menschen mit Netzhauterkrankungen bestmöglich unterstützen können

 

Als Medizinische Fachangestellte (MFA) sind Sie oft die erste Anlaufstelle für Patienten. Sie nehmen Patienten in Empfang, koordinieren Termine am Telefon, begleiten sie während ihrer Behandlung und verabschieden sie am Ende ihres Besuchs in der Praxis. Häufig sind Sie damit auch die ersten Ansprechpartner bei Fragen und Sorgen. Patienten mit chronischen Erkrankungen wie einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD), einem diabetischen Makulaödem (DMÖ) oder einem retinalen Venenverschluss (RVV) haben dabei häufig Fragen zu ihrer Behandlung, ihrer Lebensweise oder zum Austausch mit anderen Betroffenen. Mit den folgenden Antworten sind Sie bestens vorbereitet, um ihnen zu helfen.

 

 

"Was kann ich selbst noch für meine Augengesundheit tun?"

Sollten Ihre Patienten rauchen, ist das ein entscheidender Faktor: Nikotin beeinträchtigt die Durchblutung der Augen und erhöht das Risiko für verschiedene Augenerkrankungen. Wer den Zigarettenkonsum reduziert oder ganz aufhört, tut nicht nur seiner allgemeinen Gesundheit, sondern auch seinen Augen etwas Gutes. Ebenso wichtig ist es, passiven Rauch möglichst zu vermeiden. Schutz vor UV-Strahlen ist ebenfalls unverzichtbar. Patienten können darauf achten, ihre Augen bei sonnigem Wetter – zu jeder Jahreszeit – mit einer hochwertigen Sonnenbrille mit UV-Filter zu schützen. Modelle mit Seitenklappen bieten dabei zusätzlichen Schutz.

MFA und Patient im Gespräch

 

Auch die richtige Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Augen: Raten Sie Ihren Patienten ausreichend zu trinken, idealerweise 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Darüber hinaus spielt die Ernährung eine große Rolle. Bestimmte Nährstoffe – darunter Zink, die Vitamine A, B, C und E sowie Carotinoide und Antioxidantien – wirken sich positiv auf die Augengesundheit aus. Eine abwechslungsreiche Kost mit viel Obst und Gemüse wie Tomaten, Wirsing, Spinat, Orangen oder Zucchini, aber auch mit Fisch oder Fleisch, liefert diese wichtigen Bausteine.

 

Nicht zuletzt trägt regelmäßige Bewegung entscheidend dazu bei, fit und selbstständig zu bleiben. Gerade für Menschen mit Seheinschränkungen fördern sportliche Aktivitäten die Orientierung und Koordination. Außerdem stärkt Bewegung Herz und Kreislauf, beugt Erkrankungen vor – und macht Spaß.

 

"Ich habe niemanden, mit dem ich über meine Erkrankung reden kann. Was soll ich tun?"

Es kann sehr hilfreich sein, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche gesundheitliche Herausforderungen erleben. Es tut gut, sich gegenseitig Rat zu geben und Mut zu machen. Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen eine wertvolle Plattform, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus gibt es oft lokale Angebote, die Ihre Patienten online recherchieren können. Ermutigen Sie Ihre Patienten auch, sich im Wartezimmer mit anderen Patienten auszutauschen. Oft haben sie interessante Erfahrungen und wertvolle Tipps für den Alltag zu teilen. Zu den bekanntesten Selbsthilfevereinigungen gehören:

 

 

 

"Ich habe so viele Arztbesuche! Mir wird gerade alles zu viel und ich will nicht mehr so oft kommen."

Regelmäßig zum Augenarzt zu gehen, erfordert Durchhaltevermögen. Dies ist sicherlich nicht immer einfach. Gerade wenn weitere Erkrankungen in den Vordergrund rücken oder die Notwendigkeit der Spritzen nicht mehr gesehen wird, zum Beispiel wenn nach den ersten Behandlungsmonaten keine Sehverbesserung mehr zu bemerken ist. Sprechen Sie bei Bedenken hierzu mit Ihrem Arzt. Mit modernen Therapieverfahren können unter bestimmten Voraussetzungen die Abstände zwischen den Terminen verlängert und der Aufwand für die Patienten reduziert werden.


Bitten Sie Ihre Patienten, sich selbst folgende Fragen zu stellen: Was bedeutet Sehen für mich? Welche Vorteile habe ich, wenn ich regelmäßig zur Spritzenbehandlung gehe? Wobei benötige ich Hilfe und Unterstützung?

 

MFA sind für Ihre Patienten da

 

 

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