Bayer logo

DMÖ-Betroffene im Interview

„Ich lasse mir von meiner Netzhauterkrankung nicht die Freude am Leben nehmen“

Patientin H. Eichhorn berichtet im Interview über das Leben mit diabetischem Makulaödem

DMÖ-Patientin H. Eichhorn sitzt im Garten und lächelt

 

Frau Eichhorn, erinnern Sie sich an den Moment der Diagnose?

Die Diagnose Diabetes mellitus habe ich schon vor mehreren Jahren erhalten. Dass ich zusätzlich ein diabetisches Makulaödem (DMÖ) habe, weiß ich nun seit einiger Zeit. Natürlich war ich erst einmal beunruhigt, als ich beim Augenarzt saß und die Diagnose erhalten habe. Aber durch eine gute Aufklärung meines Augenarztes, wurde ich darin bestärkt, das Thema aktiv anzugehen.
 

"Ich führe trotz der Erkrankung DMÖ ein glückliches und gesundes Leben und komme sehr gut mit meinen alltäglichen Einschränkungen zurecht. Das diabetische Makulaödem darf und soll mich nicht davon abhalten, den Dingen nachzugehen, die mir wichtig sind."

 

Was motiviert Sie, regelmäßig zum Augenarzt zu gehen?

Ich habe viele Hobbys, die mir sehr am Herzen liegen: Ich male leidenschaftlich gerne, singe in einem Seniorensingkreis und kümmere mich um meine drei Katzen. Für all das brauche ich eine gute Sehkraft. Gerade die Malerei ist für mich ein wichtiger Antrieb, meine Augen regelmäßig kontrollieren zu lassen – damit ich auch in Zukunft kreativ sein kann. So kann ich mein Leben weiterhin genießen!

 

Wie können Angehörige Betroffene unterstützen?

Viele Angehörige wissen gar nicht, wie sie helfen können, dabei ist es oft ganz einfach: Hilfe anbieten! Gerade wenn Fahrten zur Klinik anstehen oder organisatorische Dinge zu erledigen sind, ist es eine große Entlastung, wenn Familie oder Freunde einfach fragen: „Kann ich dich begleiten oder dich bei xyz unterstützen?“

DMÖ-Patientin H. Eichhorn malt auf eine Leinwand

 

Welchen Tipp möchten Sie anderen DMÖ-Patienten mit auf den Weg geben?

Ich möchte allen Betroffenen ans Herz legen: Nehmen Sie die Kontrolluntersuchungen ernst und halten Sie sich an die Anweisungen Ihres Arztes. Es ist so wichtig, dranzubleiben. Gleichzeitig möchte ich ihnen Mut machen, man kann auch mit einem diabetischen Makulaödem, Freude am Leben haben und alt werden. Ich finde es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und den Blick auf das Positive zu richten.

 

 

Wir bedanken uns für das Interview, liebe Frau Eichhorn!

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Mit den Ohren lesen

Hörbüchereien

Bleiben Sie informiert

Magazin-Abonnement