Ehepaar Trogus: Gemeinsam den Alltag meistern

Bild von Frau Trogus

"Ich konnte nur die Leute erkennen, die ich lange kannte - durch die Stimme." Frau Trogus erhielt im Herbst 1992 die Diagnose AMD. Lichtempfindlichkeit und Seheinschränkungen waren die ersten Anzeichen, die auf die Erkrankung hinwiesen. Den Alltag meistert sie seitdem gemeinsam mit ihrem Mann. Das Ehepaar stellt sich erfolgreich den Herausforderungen, die die Netzhauterkrankung mit sich bringt, sei es im Straßenverkehr, im Haushalt oder in der Freizeit.

Hören Sie hier mehr über die Erfahrungen, die Frau Trogus mit der Behandlung durch Injektionen gemacht hat und wie sie sich gemeinsam mit ihrem Mann im Haushalt zurechtfindet.

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Frau Trogus berichtet über ihre Symptome und die Diagnose

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Frau Trogus ist bereits seit vielen Jahren AMD-Patientin. Im Interview berichtet sie über die ersten Symptome, die Diagnosestellung und ihre guten Erfahrungen mit der Behandlung.

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Betroffene berichten im Interview

VisusVital interviewt Frau Trogus zur Diagnose ihrer AMD.

Unser erster Gast ist heute Frau Trogus. Frau Trogus kommt vom schönen Bodensee und hat die Diagnose altersbedingte Makuladegeneration gestellt bekommen. Erste Augenleiden traten bei ihr bereits 1992 auf. Jetzt spricht Frau Trogus zum ersten Mal in der Öffentlichkeit über Symptome, die Diagnose und den Alltag.

VisusVital: Frau Trogus, wir sind heute bei Ihnen zu Hause in Immenstaad am Bodensee. Sie haben die Diagnose altersbedingte Makuladegeneration gestellt bekommen. Erzählen Sie uns doch einmal: wann und wie wurde bei Ihnen die Diagnose altersbedingte Makuladegeneration gestellt?

Frau Trogus: Die wurde im Herbst 1992 gestellt. Von einem Arzt. Ich war bei verschiedenen Ärzten und keiner konnte etwas sagen, was es ist. Nach vielen Untersuchungen haben sie endlich festgestellt, dass es die Makula ist. 

VisusVital: Und können Sie sich noch daran erinnern, wie die Diagnose gestellt wurde? 

Frau Trogus: Ja, durch viele Untersuchungen, die man gemacht hat. Gesichtsfeldüberprüfung, eine Augeninnendruck- und Augenhintergrund-Kontrolle. 

VisusVital: Gab es denn schon Seheinschränkungen zu Beginn, 1992?

Frau Trogus: Ja, es gab schon danach bald welche. Ich bin im gleichen Jahr nach Gran Canaria gefahren, das konnte ich gar nicht ertragen. Diese Helligkeit, das Licht, ich war meistens im Haus drinnen, wenig am Strand und dann auch nur mit guten Brillen. Aber dieses Tränen und dieses Verblenden. Leute nicht mehr erkennen, Gesichter nicht mehr erkennen können, das ging lange nicht mehr. Ich konnte die Leute nur erkennen, die ich kannte. Durch die Akustik. Durch die Stimme, durch den Habitus, nach dem Gang. Und so habe ich sie erkannt. Aber das Gesicht konnte ich nicht erkennen.

VisusVital: Und beim Augenarzt haben Sie ja dann auch Spritzen verabreicht bekommen. Können sich daran erinnern? 

Frau Trogus: Ja, das war erst später. Das war jetzt erst in den letzten Jahren, seit 2014. Da hatte ich dann einen ganz schlimmen Zustand gehabt. Da habe ich dann die Injektion ins Auge bekommen.

VisusVital: Hat man denn bei einer solchen Injektion Schmerzen?

Frau Trogus: Eigentlich gar nicht. Nein, das geht sehr gut. Das kann man aushalten. Ich bin da nicht so empfindlich.

VisusVital: Frau Trogus, ein herzliches Dankeschön für das Gespräch.

Frau Trogus erzählt über den Alltag mit AMD

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Im Interview berichtet Frau Trogus von ihrem veränderten Alltag mit einer Netzhauterkrankung.  Gemeinsam mit ihrem Mann meistert sie erfolgreich und aktiv ihr Leben mit AMD.

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