Trotz Makulaerkrankung motiviert durch den Alltag

Eine Netzhauterkrankung ist für viele Patienten auch eine psychische Belastung. Eine positive Einstellung kann Ihnen helfen, den Alltag und die Behandlung bestmöglich zu bewältigen. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich mit guten Gedanken motivieren und neue Kraft schöpfen können.

 

Entspannen

Lassen Sie sich von den Herausforderungen des Alltags nicht unter Druck setzen. Legen Sie regelmäßige Ruhepausen zur Entspannung ein. Das geht nicht nur zu Hause - auch auf der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten können Sie drei bis fünf Minuten zur Ruhe und inneren Einkehr nutzen. Nutzen Sie Techniken wie die progressive Muskelentspannung, Atemübungen oder autogenes Training. Im Anschluss können Sie mit neuer Energie durchstarten.

 

Rituale entwickeln

Gewohnheiten geben Sicherheit. Unternehmen Sie zum Beispiel immer zur gleichen Zeit den Weg zum Briefkasten oder holen Sie jeden Sonntag Brötchen bei Ihrem Lieblingsbäcker. Je öfter Sie bestimmte Handlungen ausführen, desto leichter gehen sie Ihnen von der Hand. Auch die Behandlung Ihrer Netzhauterkrankung kann zum Ritual werden. Verbinden Sie den regelmäßigen Termin beim Augenarzt mit etwas Schönem wie einem Cafébesuch.

Bild von zwei Frauen beim Katalog lesen

Realistische Ziele setzen

Es gibt nichts Motivierenderes als regelmäßige Erfolge. Setzen Sie sich deshalb jeden Tag erreichbare Ziele. Planen Sie je nach Ausprägung Ihrer Sehbeeinträchtigung kleine Wege zu Fuß ein. Nehmen Sie sich jeden Tag eine neue Aufgabe vor, die Sie ohne fremde Hilfe erledigen. Sei es ein Teil der Haus- oder Gartenarbeit oder die Zubereitung einer kleinen Mahlzeit. Hinsichtlich Ihrer Netzhauterkrankung ist auch die gesunde Ernährung ein gutes und leicht zu erreichendes Ziel.

Bild von einem Mann beim Gärtnern

Erfolgstagebuch

Notieren Sie jedes erreichte Ziel in einem Tagebuch, und rufen Sie sich Ihre Erfolge immer wieder ins Gedächtnis. Rückblickend werden Sie Ihre Entwicklung erkennen und merken, was Sie alles schaffen können. Sinnvoll ist es, mit kleineren Herausforderungen zu starten und sich in den nächsten Schritten immer ein bisschen mehr zuzutrauen. Nehmen Sie auch die Erfolge Ihrer Behandlung in das Buch mit auf und machen Sie sich anhand dessen immer wieder bewusst, dass es sich lohnt „dranzubleiben“.

 

Austausch mit anderen

Es ist wichtig zu wissen, dass man mit seinen Sorgen und Problemen nicht alleine ist. Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen. Dort erfahren Sie, wie es anderen Patienten mit Netzhauterkrankungen geht, erhalten wertvolle Tipps und können mit Sicherheit auch selbst andere mit Ihrem Rat unterstützen.

 

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