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Pollermützen-Aktion zum Sehbehindertentag 2021 

Treppenstufen, Bordsteine, Poller – Grau in Grau gehalten und ohne Kontraste bergen städtische Landschaften viele Hindernisse für Menschen mit Seheinschränkungen.

Mannheimer Pollermütze
 
Bildquelle: BBSV Mannheim, Angela Soldan

Zum diesjährigen Sehbehindertentag am 6. Juni machte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) bundesweit vom 1. bis 11. Juni mit einer originellen Aktion auf diesen Missstand im Straßenverkehr aufmerksam. 

 

Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Strick- und Häkelbegeisterter versahen die Mitglieder der Organisation in rund 120 Orten deutschlandweit unscheinbare grau-schwarze Poller mit rot-weißen Mützen. So setzten sie ein Zeichen für sicherere Verkehrsbedingungen und wiesen auf die Unfallgefahren hin, die die kontrastarmen Pfosten für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen bergen.

 

Ziel der aufmerksamkeitsstarken Strickaktion war es, die Bedürfnisse seheingeschränkter Menschen im Straßenverkehr in den Fokus zu rücken. So fordert der Gemeinsame Fachausschuss für Umwelt und Verkehr (GFUV), dass Poller in Zukunft systematisch visuell und taktil gekennzeichnet werden, eine gut erkennbare Mindesthöhe von 90 Zentimetern haben und im Abstand von mindestens 120 Zentimetern zueinander stehen. 

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