Weltdiabetestag am 14. November 2020

Diabetischem Makulaödem und Diabetischer Retinopathie vorbeugen

Am 14. November ist Weltdiabetestag. Von der Internationalen Diabetes-Föderation und der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1991 ins Leben gerufen, weist der Aktionstag auf die steigende Verbreitung und die Herausforderungen im Umgang mit Diabetes Mellitus hin. Das Datum geht zurück auf den Geburtstag von Frederick G. Banting, der 1921 das Hormon Insulin entdeckte und damit den Grundstein für die erfolgreiche Behandlung des Diabetes legte.

Anlässlich des Weltdiabetestages 2020 machen VisusVital und Das Diabetische Auge auf wichtige Folgeerkrankungen des Diabetes Mellitus, die Diabetische Retinopathie (DRP) und das Diabetische Makulaödem (DMÖ) aufmerksam.  

Im Interview mit Das Diabetische Auge spricht Diabetes-Bloggerin Stephanie Haack über die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt und warum ihr der Schutz ihrer Sehkraft so viel bedeutet. Seit über zehn Jahren lebt sie mit der Erkrankung und berichtet im Internet und den sozialen Netzwerken darüber.

Ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, sind die Folgeschäden des Diabetes. So kann er sprichwörtlich ins Auge gehen, wenn Blutzuckerwerte nicht gut eingestellt sind. Dies kann zu bleibenden Schäden an Gefäßen und Nerven führen. Erste Anzeichen einer Sehstörung sollten deshalb immer ernst genommen werden.

„Die Welt zu entdecken und sehen zu können, ist für mich das Allerwichtigste. Deshalb ist es auch für mich so entscheidend, mein Augenlicht zu schützen. Dafür versuche ich mich möglichst gut um meinen Diabetes zu kümmern, aber auch regelmäßig durch Augen-Screenings meine Sehfähigkeit zu überprüfen“, so die Berliner Bloggerin.

Weitere spannende Beiträge zu Leben mit Diabetes finden Sie im Blog pepmeup.org/ von Stephanie Haack. Mehr Informationen zur augenärztlichen Vorsorge bei Diabetes, zum Beispiel im Rahmen individueller Disease Management Programme (DMP) bietet die Seite www.dasdiabetischeauge.de

 

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