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Online-Spiel "Zug in Sicht" der Woche des Sehens


Mal eben mit der Bahn in die Stadt oder mit dem Regionalzug ins Grüne fahren – mit einer Seheinschränkung können öffentliche Verkehrsmittel zu einer richtigen Herausforderung werden. Wie sich das anfühlt – angefangen bei der Orientierung im Bahnhof bis hin zur Bedienung eines Fahrkartenautomaten – können jetzt auch Menschen ohne Augenerkrankungen hautnah erfahren

Woche des Sehens "Zug in Sicht"

Möglich macht das das Onlinespiel „Zug in Sicht“ der Informationskampagne „Woche des Sehens“. In der Simulation bewegen sich die Spieler mit einer von drei Seheinschränkungen durch einen Bahnhof.

Als Spielmodus auswählbar ist beispielsweise der Zentrale Gesichtsfeldausfall. Er ist typisch für die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und erschwert das Lesen und Erkennen von Gesichtern. Da die Erkrankung die Makula als Stelle des schärfsten Sehens schädigt, führt sie dazu, dass genau dort, wo man hinsieht, ein grauer Fleck auftaucht. 

Dahingegen beeinträchtigen Ausfälle am Rand des Gesichtsfeldes – wie beim Glaukom oder der Retinitis Pigmentosa – die Orientierung im Raum. Die entstehenden blinden Flecken können sich so weit ausdehnen, dass Betroffenen nur noch wie durch einen Tunnel sehen können. 

Die dritte wählbare Einschränkung ist das unscharfe Sehen wie beim Grauen Star (Katarakt) oder starker Kurzsichtigkeit. Hier ist das Sehvermögen des gesamten Gesichtsfeldes reduziert, beim Grauen Star verblassen zusätzlich die wahrgenommenen Farben. 

 

Ziel des Spiels ist es, im gewählten Modus ein Ticket zu kaufen und den Zug zu erreichen, der von Gleis 1 abfährt. Dabei gilt es Hindernissen auszuweichen und andere Passanten möglichst nicht anzurempeln - entsprechende Kommentare inklusive, wenn es dann doch mal zu einem Zusammenstoß kommt.

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Weitere Infos und das Spiel selbst finden Sie auf der Seite www.woche-des-sehens.de/spiel.

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