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Wie können Angehörige Menschen mit Makuladegeneration unterstützen?

Netzhauterkrankungen verstehen: Praktische Tipps für Angehörige

 

AMD-Patientin grinst und bekommt links und rechts auf die Wange einen Kuss von ihren Töchtern 1000x667px

Die Diagnose einer Netzhauterkrankung wie zum Beispiel einer Makuladegeneration verändert nicht nur das Leben der Betroffenen – auch für Sie als Angehörige beginnt eine neue, oft ungewisse Situation. Viele Angehörige fragen sich, wie sie im Umgang mit der Erkrankung bestmöglich unterstützen können und welche Hilfsangebote es gibt.

 

Hier finden Sie verständliche Informationen rund um verschiedenste Netzhauterkrankungen, Einblicke in den Ablauf der IVOM-Therapie und praktische Tipps für Angehörige von Betroffenen sowie kostenlose Informationsbroschüren. 
 

 


 

 

Netzhauterkrankungen verstehen

Wie läuft die Spritzentherapie bei fAMD ab?

Es gibt verschiedene Ansätze, das Fortschreiten einer Netzhauterkrankung wie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (fAMD) zu verhindern. Moderne Behandlungsmethoden wie die IVOM-Therapie unterstützen dabei, das Sehvermögen zu erhalten oder sogar zu verbessern. Wichtig ist, so früh wie möglich mit einer Behandlung zu beginnen und am Ball zu bleiben.

 

Mehr zur IVOM-Behandlung

Wie Sie als Angehörige Personen mit Seheinschränkung unterstützen können

 

  • Emotionale Unterstützung bieten: Da sein, zuhören und Verständnis zeigen, ist oft die wichtigste Hilfe.
  • Zu Arztgesprächen begleiten: Sie können unterstützen, indem Sie zuhören, wichtige Informationen notieren und bei Bedarf Fragen stellen.
  • Informationen verständlich machen: Helfen Sie dabei, medizinische Inhalte zu vereinfachen oder Informationen zum Leben mit einer Makulaerkrankung aus seriösen Quellen zu sammeln.
  • Im Alltag entlasten: Ob Termine, Haushalt oder Einkäufe, kleine Entlastungen im Alltag bedeuten große Unterstützung.
  • Eigenständigkeit fördern: Ermutigen Sie Ihren Angehörigen, aktiv zu bleiben und Dinge weiterhin selbst zu tun. Denn: Eigenständigkeit fördert Lebensqualität. 

 

Als Angehörige gilt es, ein ausgewogenes Maß an Unterstützung zu finden – Hilfe anzubieten, ohne zu bevormunden, und gleichzeitig die Selbstständigkeit des Betroffenen zu fördern.

 

Selbsthilfegruppen für Angehörige und Betroffene

Das Leben mit einer Seheinschränkung – sowohl für Betroffene als auch für Sie als Angehörige – kann emotional belastend sein. Der Austausch mit anderen in einer Selbsthilfegruppe hilft, Erfahrungen zu teilen, Verständnis zu finden und neue Perspektiven zu gewinnen.


Selbsthilfeangebote in Ihrer Nähe finden Sie zum Beispiel über „Blickpunkt Auge – Rat und Hilfe bei Sehverlust“ (Tel.: 030 / 28 53 87-0) oder bei PRO RETINA Deutschland e. V. (Tel.: 0228 / 227 217-0). 

 

Mehr zu Selbsthilfegruppen
Überkreuzte Hände einer AMD-Betroffenen und Angehörigen 1000x667px

Finanzielle Hilfen und rechtliche Unterstützung bei Makuladegeneration

Informieren Sie sich frühzeitig über mögliche finanzielle Leistungen, wie Zuschüsse für Sehhilfen oder einen Pflegegrad, sowie über rechtliche Ansprüche. Eine gute Organisation dieser Unterstützungsangebote kann den Alltag für Sie und Ihren Angehörigen deutlich erleichtern.
 

Mehr zu finanziellen Entlastungen

 

Weitere kostenlose Informationsbroschüren

Sie können diese Broschüren online lesen, herunterladen und hier Print-Exemplare kostenlos zu sich nach Hause bestellen.
 

 


 

 

Drei VisusVital Magazine 1000x667px

VisusVital Magazin für Betroffene und Angehörige

Das dreimal jährlich erscheinende und kostenlos abonnierbare VisusVital Magazin informiert Betroffene und Angehörige rund um das Leben mit AMD, DMÖ oder RVV. Es greift aktuelle Entwicklungen der IVOM-Therapie auf, vermittelt medizinische Inhalte durch Experten aus der Augenheilkunde und bietet Erfahrungsberichte von Betroffenen mit Netzhauterkrankung.

 

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